Am 24. und 25. Oktober 2020 haben wir das “SZENARIO – Festival für Darstellende Künste” im Museum Lüneburg und dem Kunstsaal Lüneburg veranstaltet. Es gab ein buntes Programm, das sowohl partizipative und klassische Performances, als auch diverse Workshops zu den Themen Improvisation, Tanz, Umwelt, Biografischem Theater, Aktionskunst im öffentlichen Raum, Theater der Unterdrückten und sogar eine begehbare Rauminstallation umfasste. Damit lockten wir eine Vielzahl von „Theatererfahrenen“ als auch „Theaterneulingen“ verschiedener Hintergründe und Altersgruppen an.

Nach wie vor sind wir unglaublich stolz, dass wir nach über einem Jahr der intensiven Planung dieses besondere Wochenende mit den Besucher*innen und Kulturschaffenden teilen und erleben durften! All die neuen Eindrücke, Erfahrungen und Glücksgefühle wären ohne euch gar nicht möglich gewesen: Die Künstler*innen, Workshopleitenden, Förderer sowie Unterstützer*innen jeglicher Art und natürlich die Besucherinnen und Besucher. Dankeschön, dass ihr das SZENARIO Festival so bereichert und zum Schauplatz von Kunstgenuss und sozialem Austausch gemacht habt!

Die Vielzahl an positiven Reaktionen und Zuspruch vor, während und nach dem Festival hat uns überwältigt. Diese bestärkt uns sowohl in der Fortführung unserer gemeinnützigen Kulturarbeit als auch in der Überzeugung, dass Kunst und Kultur zum sozialen Austausch, Zusammenhalt und zur kreativen Entfaltung unserer Gesellschaft beitragen.

Auf dieser Seite findest du das Aftermovie, unsere tollen Künstler*innen und unser Programm. Außerdem gibt es einige Fotos zu bestaunen, unterteilt in zwei Galerie-Blöcke:

Programm & Künstler*innen

Lüneburg und dessen Umland beherbergt eine Vielfalt von großen und kleinen, bekannten und unbekannten, freien und etablierten Theater-Ensembles. Wir – Studierende von KulturRausch e.V. – wollten ihnen eine gemeinsame Plattform bieten und auf diese Art nachhaltiges Interesse an performativen Künsten anstoßen, sowie das kulturelle Angebot in der Region stärken. Unser facettenreiches Programm lud die Besucher*innen dazu ein, miteinander in Kontakt zu treten und sich auszutauschen – unabhängig von Alter, kulturellem Hintergrund und Lebenssituation. Wir wollten zeigen, dass Kunst Menschen zusammenbringen kann und Raum schaffen für Zwischentöne und Klartext, für Ungehörtes und Unglaubliches, für Widersprüchliches, für Neues, für Anderes, für Experimente!

An zwei Tagen wurden auf dem SZENARIO insgesamt fünfzehn thematisch breit gestreute Vorstellungen und Workshops von Kulturschaffenden aus Lüneburg, Hamburg, Hildesheim oder Berlin angeboten. Dabei konnten die Besucher*innen selbst entscheiden, wie viele und welche Veranstaltungen sie besuchen wollen.


Hygienemaßnahmen

Da wir auch in einer Zeit, die durch das Corona-Virus für die Kulturbranche nicht einfach ist, Kulturschaffenden eine Bühne geben und die Besucher*innen begeistern wollten, haben wir für das SZENARIO ein umfassendes Hygienekonzept erstellt. So reagierten wir im Frühjahr 2020 schnell auf die neuartigen Bedingungen, indem wir unser bis dahin entwickeltes Festivalkonzept komplett auf den Kopf stellten. Hierbei spielte auch die Gründung unseres „Hygiene-Teams“ eine entscheidende Rolle, das bereits lange im Voraus, im stetigen Austausch mit den Behörden, an einem zuverlässigen Abstands- und Hygienekonzept arbeitete und dadurch die Sicherheit unserer Festivalgäste sowie aller Beteiligten erfolgreich gewährleistete.

So gab es beispielsweise stark beschränkte Besucher*innenzahlen, sodass Abstandsregelungen zu allen Zeiten eingehalten werden konnten. Anstelle eines Wochenendtickets, mit dem unsere Gäste alle Veranstaltungen spontan hätten besuchen können, regulierten wir die Besucher*innenströme gezielt durch Einzelticketerwerb. Zudem organisierten wir einen zusätzlichen Veranstaltungsort, um das Festival zu dezentralisieren und damit Menschenansammlungen zu vermeiden. Natürlich wurde darüber hinaus für Desinfektionsmittel, ausreichende Lüftung und andere Hygienemaßnahmen gesorgt. Auch die Konzepte der jeweiligen Vorstellungen und Workshops wurden entsprechend angepasst.


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