Hier findet ihr einen Überblick über unser Programm und wir stellen euch unsere tollen Künstler*innen vor! Das programmheft könnt ihr zudem Hier als pdf ansehen.

Timetable


Workshops

Foto Credit: Alexander Krüger

Improtheater und Storytelling für Erwachsene

Alexander Krüger

Wir treffen das Monster – wir haben Mut, ins kalte Wasser und die Situation zu springen.  Wir erfinden Geschichten und uns, sagen JA zu unseren Impulsen und zueinander. Diese Workshops bieten kleine Einblicke in die Weiten des Improvisierens, fördern Kreativität und Spontaneität – und machen einfach tierisch Spaß!

Biografie: Seit 2003 als Theaterpädagoge im theater im e.novum, dort Leitung verschiedener Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen und Workshops, zahlreiche Regiearbeiten und Assistenzen, Schauspielunterricht,  Einzel- und Gruppencoaching, Veranstaltungsleitung. Studium an der Leibniz Universität Hannover, Pädagoge mit B.A. Germanistik und M.A. Geschichte.

Beim Theater verstellt man sich nicht, sondern zeigt, was tief in einem selbst ist. Es heißt ja Theaterspielen – nicht Theaterlügen.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 10 Uhr (1,5h) Museum Lüneburg, Raum M
  • Sa. 24.10., 10:30 Uhr (1,5h) Museum Lüneburg, Raum M

Samstag: AUSVERKAUFT!


Foto Credit: Alyssa Marie Warncke

Tanz als Form des Protests

Alyssa Marie Warncke

Butoh Tanz entstand nach dem zweiten Weltkrieg in Japan als Protesttanz gegen klassische Tanzformen und verschiedene japanische Traditionen. Dabei spielten auch weltweite politische Ereignisse und Augusto Boal, der das Theater der Unterdrückten begründet hat, eine Rolle. Protest kann verschiedene Formen annehmen. Dieser Workshop bietet Antworten auf die folgende Frage: Wie lernen wir zu protestierten, wenn wir nur unsere Körper als Mittel des Protests benutzen können?

Biografie: Alyssa Marie Warncke wurde in Bangkok, Thailand geboren und ist dort auch aufgewachsen. 2011 ging sie zum Studium von World Performance an der East 15 Acting School nach Großbritannien. Fokus ihres Studiums waren Schauspiel, Butoh, Gesang und Stimmarbeit. 2016 absolviert sie den Master in Performance Studies an der Universität Hamburg. Derzeit arbeitet Alyssa freiberuflich als Sängerin, Performerin, Stimm- und Bewegungs-Coach, Yoga Lehrerin und Workshop Trainerin in Hamburg.

Wann & wo?

  • Sa. 24.10., 14 Uhr (3h) Museum Lüneburg, Raum M
  • Altersempfehlung: Jugendliche/ Erwachsene

AUSVERKAUFT!


Foto Credit: Eva Gloria

Theater der Unterdrückten

Eva Gloria

Im Theater der Unterdrückten werden Szenen aus dem realen Leben in Rhythmen, Töne, Bilder, Texte und Schauspiel transformiert und in ihre gesellschaftlichen Kontexte von Unterdrückung und Ungleichheit eingebettet. Das ‚Publikum‘ wird nach der Aufführung eingeladen, sich in Szene und Kontext hereinzuversetzen und durch eigene Spielvorschläge möglichst kollektive Ansätze für Befreiung und Dekonstruktion von (verdeckten) Herrschaftsstrukturen zu entwickeln. Im Workshop werden wir die Methode selbst ausprobieren und reflektieren, wie wir sie mit unseren spezifischen Zielgruppen anwenden können. Es sind keine Theatervorerfahrungen nötig.

Biografie: Eva Gloria ist der Überzeugung, dass das Theater ein ideales Mittel ist, sich ästhetisch auszudrücken und gleichzeitig die Realität zu verändern. Deswegen hat sie sich 2018 in Berlin zur Theaterpädagogin ausbilden lassen. Seit 2012 ist sie ein Teil von „Madalena-Berlin: Feministisches Theater der Unterdrückten“, eines Projekts von Kuringa Berlin, wo sie sich als Theater der Unterdrückten Leiterin qualifizierte. Seitdem hat sie zahlreiche Workshops in kulturellen, sozialen und Bildungseinrichtungen veranstaltet.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 11 Uhr (4h) Museum Lüneburg, Studio
  • Altersempfehlung: Erwachsene

Foto Credit: Nadja Sühnel

Wo ist das Theater? – Ein Workshop zu Aktionskunst im öffentlichen Raum

Nadja Sühnel

Manchmal kann das Theater genau da sein, wo man es nicht erwartet. An der Bushaltestelle, auf dem Marktplatz, im Einkaufszentrum. Das Publikum dieses Theaters hat keine Karten gekauft, es entsteht zufällig, es unterbricht seine alltäglichen Routinen. In diesem Workshop lernen wir von den Strategien verschiedener Interventionskünstler*innen, deren Kunst außerhalb der Theaterbühnen und Museen stattfindet. Zusammen entwickeln und proben wir einen Aufbau für die Lüneburger Passant*innen, der in der Fußgängerzone zur Aufführung kommt.

Biografie: Nadja Sühnel studiert Szenische Künste an der Universität Hildesheim. In Hildesheimer Fußgängerzonen, Parks oder Kaufhäusern realisiert sie in verschiedenen Konstellationen inszenierte Begegnungsräume und Interventionen. Seit Herbst 2019 entwickelt sie mit dem Syndikat „Gefährliche Liebschaften“ Kunstprojekte in Wunstorf, Quakenbrück, Bielefeld oder online.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 14 Uhr (2,5h) Museum Lüneburg, Raum M & zum Teil in der Altstadt
  • Altersempfehlung: Jugendliche/ Erwachsene

Bild: Theresa Ruder

Theaterworkshop – Um-Welt und Wir

Theresa Ruder

Um die Welt drehen sich hin und wieder Deine Gedanken? Vielleicht denkst Du an die Um-Welt und wie sich diese verändert. Um-Welt ist Natur, sind Lebewesen – auch Wir Menschen. In der aktuellen Zeit, die von Krisen gezeichnet ist, fragst Du Dich vielleicht besonders, was Um-Welt genau mit Dir zu tun hat. Wie kann Dein Beitrag zum Erhalt der Um-Welt aussehen? In diesem Theaterworkshop bekommst Du die Gelegenheit, Dich szenisch mit Um-Welt-Themen auseinanderzusetzen. Methoden aus dem biografischen Theater helfen dabei, den persönlichen Bezug zu finden.

Biografie: Theresa Ruder studiert im Master Psychologie und begeistert sich für pädagogische, klinische und Umweltpsychologie. Ebenso gibt sie ihrer Leidenschaft für Theater Raum. 2019 schloss sie  ihre Theaterpädagogische Grundlagenausbildung (BUT) in Berlin ab und leitete Theaterprojekte für Kinder und junge Erwachsene in Hamburg und Umgebung. Die szenische Auseinandersetzung mit alltagsnahen Themen – etwa Veränderung, Umwelt, Flucht und Migration, Mut und Zusammenhalt –, ist wegweisend für ihre theaterpädagogische Arbeit.

Wann & wo?

  • Sa. 24.10., 16 Uhr (3h) Museum Lüneburg, Studio & teilweise draußen
  • Altersempfehlung: Jugendliche/ Erwachsene

Vorstellungen

Foto Credit: Boikott

Logik der Eskalation – Ein Spiel

Boikott

Boikott begeben sich in der Performance „Logik der Eskalation“ mitten in den Rechtsruck Deutschlands. Mit Unverständnis und Verachtung begonnen nehmen sie Teil an der rechten Szene, mit dem Ziel einen Diskurs
zu führen, der schon längst aufgegeben wurde. Zwischen Heiner Müllers „Germania“ und den visuellen Grenzen einer Videoinstallation agieren die Performenden – gefangen in ihren eigenen Idealen und in der Hoffnung einen Dialog zu beginnen. Das Ergebnis. Ernüchternd.

Biografie: Der Komponist und Medienkünstler Robin Plenio studierte ästhetische Praxis und Kulturwissenschaften sowie Inszenierung der Künste und Medien in Hildesheim. Schon während des Studiums realisierte er Kompositionen für Kurz- und Kinofilme sowie für das Theater. Außerdem entwickelte er Klangperformances und Hörstücke für verschiedene Festivals. Er arbeitete u.a für das Schauspielhaus Hamburg und das Peng! Kollektiv. Robin lebt und arbeitet in Berlin und Hildesheim.

Sophie Krause studierte Szenische Künste mit den Fächern Theater, Medien und Musik in Hildesheim. Schon während ihres Studiums initiierte sie eigene Performance-Projekte, sowie Kurzfilme und Installationen. Nach ihrer Ausbildung assistierte sie bei verschiedensten Produktionen, um sich dann dem künstlerischen Aktivismus zuzuwenden. Seit 2018 arbeitet sie im Peng! Kollektiv, entwickelt gesellschaftskritische Performances und dreht eigene Kurzfilme.

Wann & wo?

  • Sa. 24.10., 20 Uhr (1h) Kunstsaal Lüneburg

ABGESAGT


Foto Credit: Matthias Nau

Confessions of a Paperplane

Darstellerin und Autorin: Jessy James LaFleur

Dramaturgie und Regie: Nils Matzka

Nachdem sie ihren Flug zum nächsten Auftritt verpasst hat, steckt Jessy James für eine Nacht im Wartesaal eines fiktiven Flughafens fest, zusammen mit dem Publikum, den weiteren “Fluggästen”, die ebenfalls am Gate auf ihren nächsten Flug warten müssen. Doch Jessy ist keine Frau, die lange stillhält und so entspinnt sich mit dem Publikum ein fiktiver Dialog, in dem nicht nur eine staunenswerte, von Heimatlosigkeit wie gleichermaßen von der Sehnsucht nach einem Zuhause geprägte Biographie zutage tritt, sondern auch ein Abriss unserer modernen Gesellschaft, gesehen durch die Augen einer ewig Wandernden. Wenn ein Einzelner aus der Vielzahl der Menschen heraus auf eine Bühne tritt, muss er etwas zu sagen haben.

Biografie: Die Spoken Word-Künstlerin  Jessy James LaFleur tut dies nun schon seit 18 Jahren, in Deutschland und dem Rest der Welt, mit Texten, Songs und jeder Menge Begeisterung. Vor allem der Rest der Welt hat ihre Persönlichkeit nachhaltig geprägt und machte sie zu einem Papierflieger, der von unzähligen Erlebnissen und Menschen durch die Weltgeschichte geworfen wurde. Als Ostbelgierin in Aachen geboren, flog Jessy James LaFleur schon mit 16 davon und lebte unter anderem in Indien, Frankreich, Australien, der Türkei, Portugal und England, um nur einige Ihrer Stationen aufzuzählen. “Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen”, wie ein Sprichwort – doch Jessy James erzählt eben nicht von Vergnügungsfahrten: Sie hat auf ihren vielen Etappen das Leben von allen Seiten betrachten können. Sich selbst bezeichnet Jessy James als Nomadin, und sie meint damit nicht nur ihr Wandern zwischen den Ländern und Kulturen, sondern auch zwischen den Menschen und den verschiedenen Zuständen der Gesellschaft.

Wie man mit der Heimatlosigkeit umzugehen lernt: ein wortreicher Abend voller Lyrik, Beat und Street Credibility und vielleicht eine Antwort auf die Frage nach dem „Wohin eigentlich?“.

“Bekenntnisse eines Papierfliegers” ist der Versuch, Spoken-Word und Theater-Produktion ein Stückchen näher zueinander zu bringen.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 20 Uhr (1,5h) Kunstsaal Lüneburg

AUSVERKAUFT!


Bild: Körperfunkkollektiv

Körperfunkkollektiv

Radioballett ist eine interaktive Performancekunst, die einem Smart Mob oder einer performativen Intervention gleicht. Den Teilnehmer*innen wird dabei die Möglichkeit gegeben, sich selbst künstlerisch auszuprobieren, in eine andere Welt einzutauchen und sich kreativ den öffentlichen Raum anzueignen. Dafür werden sie mithilfe von Funkkopfhörer Teil einer Geschichte, die sie mit der Befolgung eingeflochtener Handlungsanweisungen selbst zum Leben erwecken. Sie agieren innerhalb ihrer Gruppen und werden als Teil einer divergenten Welt dazu ermutigt, sich performativ auszutesten und eigene innere Blockaden zu durchbrechen. Auf dem SZENARIO wird es Radioballett für Kinder und Erwachsene geben.

About: Das Körperfụnkkollektiv ist ein Zusammenschluss freier Künstler*innen, die sich der Performancekunst des Radioballetts verschrieben haben. Mit ihren performativen Interventionen waren sie erstmals 2014 auf dem lunatic Festival zu erleben und tauchen seither auf zahlreichen weiteren Festivals und Konferenzen mit den Teilnehmer*innen ihrer Performances in Geschichten ein, die mal unterhaltsam, mal gesellschaftskritisch oder provokant sind.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 12 Uhr (1h) Museum Lüneburg, Raum M
  • So. 25.10., 17 Uhr (1h) Museum Lüneburg, Studio

Foto Credit: Lena Leuschner

MEWO – Ministerium für Enthüllung, Wahrheit und Orakelangelegenheiten

pers&polt

Das Performancekollektiv pers&polt lädt ein zu einem Behördengang der etwas anderen Art. Im MEWO wirst du dich auf die Suche nach der Wahrheit begeben, um sie am Ende von unserem exklusiven MEWOrakel enthüllt zu bekommen. Was ist Wahrheit? Hast du deine wahre Liebe schon gefunden? Wirst du uns die Wahrheit sagen?

Biografie: Das Performancekollektiv pers&polt hat sich 2016 an der Stiftung Universität Hildesheim gegründet und besteht aus Lena Düspohl und Emilia Schlosser mit wechselnden Kollaborationspartner*innen. 

Lena Düspohl beendete ihr Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis an der Uni Hildesheim im September 2019. Sie arbeitet als Theaterpädagogin mit Kindern und Jugendlichen, zum Beispiel für “Theater im Urlaub” und produziert mit dem Kollektiv Team Z Theater für junges Publikum. Seit Oktober 2019 studiert sie im Master Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin.

Emilia Schlosser studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Stockholm. Seit 2013 arbeitet sie als Theater- und Medienpädagogin in verschiedenen Projekten. Als Assistenz war sie an verschiedenen Performanceprojekten beteiligt u.a. mit der Choreografin Eva Meyer-Keller und Jérôme Bel. An der Universität Hildesheim sowie für das Literaturfestival PROSANOVA realisierte sie verschiedene Installationsprojekte.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 11:30-14:30 Uhr (Einlass alle 15 Minuten, Dauer je 45min) Kunstsaal Lüneburg

Foto Credit: Marco Merenda und Manuela Ada Ines Gangale

MEx11

Konzept und Performance: Marco Merenda, Manuela Ada Ines Gangale
Sound, Video und Lichtdesign: Manuela Ada Ines Gangale
Dramaturgische Beratung: Pauline Schönfelder

Einsamkeit. Melancholie. Materialität. Blaustufen. Darum geht es in unserer Performance eben nicht. Vielmehr geht es uns um die Frage, ob man sich heutzutage als Künstler*Innen noch erlauben kann, sich mit Einsamkeit, Melancholie, Materialität und Blaustufen zu beschäftigen. Und angesichts der brennenden Wälder in Australien zu schweigen. Angesichts der weltweit verbreiteten Rechtsverschiebung des politischen Diskurses, der zahlreichen politischen Konflikte im Mittleren Osten.

Das Performanceprojekt ME×11 stellt den aktuellen Stand der zeitgenössischen Kunst in Frage mit der Hoffnung, eine möglichst lebhafte Diskussion anzuregen. Es nimmt sich vor, durch kritische Parodie auf dessen Schwächen und durch Kontrastierung auf dessen Widersprüche hinzuweisen. Dabei wird jedoch nicht der Anspruch erhoben, eine „richtige“ Form des künstlerischen Schaffens zu definieren, sondern eher einen Diskurs über die Rolle von Künstler*Innen in der heutigen Welt zu initiieren. Ein Diskurs über Verantwortung und Stellungnahme, der sich ebenso auf jede*n von uns anwenden lässt.

Biografie: Marco Merenda (geb. 20.04.1994 in Mailand) ist ein deutsch-italienischer Performance-Künstler, der durch provokatorische Performances aktuelle gesellschaftliche und politische Umstände hinterfragt.  Er arbeitet gerne mit aus der Trash-Kultur stammenden Elementen, die er kritisch untersucht. Sein Ziel ist es, transdisziplinäre Performanceprojekte mit großem politischen und sozialen Wirkungspotenzial zu gestalten. Seit Oktober 2019 studiert Marco Performance Studies (MA) an der Universität Hamburg. Im Februar 2020 gründete er das Performance-Kollektiv F.ART Kollektiv.

Manuela Ada Ines Gangale ist 1994 in Frankfurt am Main geboren. Dort absolvierte sie ihren Bachelor in der Sozialen Arbeit mit den Schwerpunkt Kultur & Medien. Begonnen hat ihre künstlerische Karriere im Video- & Film Bereich (Screenplay/Regie/Acting/Cutting). Aktuell studiert sie Performance Studies in Hamburg (Master). Zusammen mit den vorher gesammelten Erfahrungen und Skills im medialen Bereich, fokussiert sie sich nun auf die Fusion dieser im Kontext von zeitgenössischen Performances. Dabei setzt sie den Fokus auf politisch & human gesellschaftsrelevante Themen. Sie provoziert in ihren künstlerischen Arbeiten mit einem frechen, modernen Stil der stark von der Pop Kultur inspiriert wird.

Wann & wo?

  • Sa. 24.10., 14:30 Uhr (45min) Kunstsaal Lüneburg
  • Sa. 24.10., 20 Uhr (45min) Kunstsaal Lüneburg

Foto Credit: Jana Kießer

On the first night we looked at maps – LOS ALEMANES DEL VOLGA

Dokumentarische Performance von Wenzel U. Vöcks & Federico Schwindt
In Kooperation mit TATWERK | Performative Forschung (Berlin)

Premiere: 07. September 2019

TRAILER: https://vimeo.com/415651678

Auf einem Tisch: Fotos, Landkarten und ein Gesangbuch. Gastgeber ist ein schwules Paar. Die beiden Berliner Regisseure Wenzel U. Vöcks & Federico Schwindt laden das Publikum ein, den Spuren der Wolgadeutschen zu folgen, die im 18. Jahrhundert nach Russland auswanderten und einhundert Jahre später ihren Weg auf dem amerikanischen Kontinent fortsetzten. In intimer Atmosphäre wird die Vergangenheit erkundet, um eine neue Zukunft zu finden, in der das queere Erbe möglich ist.

In englischer sowie deutscher und spanischer Sprache (dabei müssen deutsch und spanisch nicht verstanden werden um der Vorstellung zu folgen)

Biografie: Wenzel U. Vöcks studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und an der Università Roma Tre in Rom. Als Spielleiter und Regieassistent war er an Häusern wie der Komischen Oper Berlin, dem Teatro alla Scala, der Opera Vlaanderen sowie der Opéra Comique in Paris engagiert. Derzeit arbeitet er als Musiktheaterpädagoge an der Staatsoper Berlin.

Federico Schwindt studierte Theaterregie an der Universidad Nacional de las Artes Buenos Aires. Seine Karriere begann er in der Freien Szenen von Buenos Aires, wo er Stücke von bekannten Autoren sowie seine eigenen Werke inszenierte. Seitdem er seit 2015 in Berlin lebt, widmet er sich performativer Recherche und Inszenierungen eigener Stücke (u. a. „Artes Moriendi – Ways of Dying“ beim Performing Arts Festival Berlin).

Hinweis: Aufgrund der Hygienebeschränkungen wird die Vorstellung in angepasster Form stattfinden, sodass die Abstands- und Hygienevorkehrungen eingehalten werden können.

Wann & wo?

  • Sa. 24.10., 11 Uhr (1,5h) Museum Lüneburg – Studio
  • Sa. 24.10., 13:30 Uhr (1,5h) Museum Lüneburg – Studio

beide Vorstellungen: AUSVERKAUFT!


Foto Credit: Juliane Rudolph

x – eine experimentelle partizipative Performance (Titelbekanntgabe beim Szenario Festival)

Christin Zarzinsky

Ein Kunstwerk steht immer in Beziehung. In Beziehung zum Künstler, zum Betrachter, zum Ausstellungsraum. Welche Gewichtung erhält die Erfahrung des Ausstellungsraumes? Museen tendieren dazu, Kunstwerke in ähnlicher Architektur und relativ gleich wirkenden Räumen zu präsentieren, sodass Besucher atmosphärisch dazu tendieren, sich nach einer Art Verhaltensregel dazu zu verhalten. Wollen Künstler*innen das? Ist das Zweck von Kunst?  Wir forschen und experimentieren hierzu mit Publikum anhand einer neuen Arbeit, die noch work in process ist. 

Biografie: Christin Zarzinsky arbeitete nach entsprechender Ausbildung als Referentin für Marketing/Öffentlichkeitsarbeit/Kooperationsgeschäfte am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Durch diverse Aus- und Weiterbildungen ist sie heute u. a. als freischaffende Performancekünstlerin, Tänzerin, Dozentin für Tanz- und Performancekunst tätig. Mit ihrer künstlerischen Bewegung ‚collaboral movement‘ entwickelt sie gegenwärtig partizipative Performances und arbeitet mit ‚In Response‘ in Hamburg.

Wann & wo?

  • So. 25.10., 16:30 Uhr (2h) Kunstsaal Lüneburg

Tickets gibt es hier!

Oder auch am 23.09., 10.10. und 17.10. im Museum Lüneburg zu kaufen!